
Die Hormonspirale ist eine ideale Verhütungsmethode, wenn Sie bereits ein odere mehrere Kind haben und später noch ein weiteres möchten. Mit ihrer Wirkung von fünf Jahren bietet sie die Zuverlässigkeit, die Sie bis zu Ihrem nächsten Kinderwunsch haben möchten.
Sie ermöglicht eine Verhütung nach dem Prinzip „Einlegen lassen und nicht mehr daran denken” – das heißt, Sie können sich - ohne Sorge vor einer erneuten Schwangerschaft - in aller Ruhe Ihrem Kind/ihren Kindern widmen. Und die Tatsache, dass die Hormonspirale auch noch Ihre Monatsblutungen kürzer, schwächer und weniger schmerzhaft macht, ist meist ein weiterer angenehmer Vorteil dieser Verhütungsmethode.
Auch wenn Sie gerade ein Kind bekommen haben, kann die Hormonspirale die ideale Verhütungsmethode für Sie sein: Sie möchten sicherlich eine Verhütungsmethode haben, die einfach und wirksam ist und Ihnen auch noch ermöglicht, sich in Ruhe auf die neue ungewohnte Situation mit einem Neugeborenen einzustellen. Darüber hinaus kann die Hormonspirale auch in der Stillzeit angewendet werden.
Wenn Sie später weitere Kinder haben möchten, können Sie ganz beruhigt sein: sobald die Hormonspirale entfernt ist, können Sie wieder schwanger werden. Sie und Ihr Partner können also ein weiteres Kind planen, wenn Sie die Anwendung der Hormonspirale beenden.
Ihnen ist vielleicht bekannt, dass bei Müttern, die gerade entbunden haben, die Monatsblutungen durch das Stillen ausbleiben und so für einen Zeitraum ein „natürlicher Schutz” vor einer erneuten Schwangerschaft gegeben ist. Das Warten auf die Wiederkehr der Menstruation kann jedoch das Risiko einer unerwünschten Schwangerschaft in sich bergen. Wenn Sie sich für eine Hormonspirale entscheiden, kann diese einige Wochen nach der Geburt - sobald sich die Gebärmutter vollständig zurückgebildet hat - eingelegt werden. Mit der Hormonspirale können Sie das Liebesleben mit Ihrem Partner genießen, ohne Sorge vor einer erneuten Schwangerschaft haben zu müssen.
Es ist wichtig, zu wissen, dass Sie die Hormonspirale in der Stillzeit bedenkenlos anwenden können. Aufgrund ihrer minimalen, vorwiegend lokalen Hormonabgabe gelangt nur ein verschwindend geringer Teil der Hormone in Ihren Blutkreislauf. Es konnte nachgewiesen werden, dass die Hormonmenge keine negativen Auswirkungen auf die Produktion und Zusammensetzung der Muttermilch hat. Und was auch noch wichtig ist: es hat auch nachweislich keinen Einfluss auf die Entwicklung Ihres Kindes.